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Long Blues Night im Stadtcasino

Am Samstag und Sonntag fand im Frauenfeld, im Stadtcasino, das erste Blues Festival statt, mit einer Reihe attraktiver Bands. Sehr erfolgreich!
Bis heute nimmt der Blues einen festen Platz in der Musik ein, unbeeindruckt von wechselnden modischen Strömungen. Entsprechend gross die Fan- und Freundesgemeinde, von jung bis mittelalterlich. Sie alle kamen am Wochenende auf ihre Kosten. Trotz vieler anderer Kulturanlässe war das Stadtcasino exzellent besetzt, auf und vor der Bühne!

Frauenfelder Woche / Ausgabewoche 13 / mit grosser Illustration des Festivals

Auf Tuchfühlung mit dem Blues

600 Fans genossen am ersten Blues Festival Frauenfeld
Rhythm and Blues sowie Blues live und a gogo. Sechs
Gruppen verwandelten das Frauenfelder Casino für ein
Wochenende in das „Ostschweizer Downtown Chicago“


FRAUENFELD – Rapperswil hat eins, Basel und Baden ebenfalls, Luzern und Bellinzona sowieso und seit diesem Wochenende gehört auch Frauenfeld dazu. Die Rede ist vom ersten Blues Festival, das dieses Wochenende im Casino Frauenfeld mit sechs Bands über die Bühne ging. Dass dieses Festival überhaupt zustande kam, haben die mehr als 600 Gäste den beiden Konzertpromotoren Rudolf Laubacher und Hanspeter Ryffel zu verdanken.
Dank seinen guten Kontakten zu Bluesmusikern und Agenturen gelang es Laubacher, dem Publikum bereits beim ersten Blues Festival eine exzellente Auswahl an hervorragenden Interpreten zu präsentieren. Die Bluesfans aus der Ostschweiz und dem benachbarten Ausland liessen die Organisatoren nicht hängen. Schon am Samstagabend liessen sich 400 Fans von den drei Bands, der amerikanischen Sängerin Sunnyland Zora Young mit der Sam Burckhardts Blues Band, dem italienischen Bluesturbo Rudy Rotta und der Shanna Waterstown Band während fünf stunden begeistern. Die Organisatoren hatten bereits bei der Planung einen Sektor mit Sitzplätzen und einen mit Stehplätzen vorgesehen. So bestand das Publikum sozusagen aus einer Zweiklassengesellschaft, auf der rechten Seite jene, die es sitzend etwas ruhiger angehen wollten, und auf der linken für die Headbanger, Legshaker und Hardcorefans.

Stimmwunder aus Florida

Auf die Frage nach seinem Alter antwortete Gitarrenlegende Bob Stroger diplomatisch: „Etwas über sechzig“ Solange Steht der 84-Jährige aber schon auf der Bühne. Keine Berührungsängste hatte der Italoblueser Rudy Rotta, der während seines rockigen Gigs ins Publikum abtauchte und sich auch schon mal gitarrenspielend auf die Knie attraktiver Zuschauerinnen setzte.
Den fulminanten Schlusspunkt setzte am Samstagabend Shanna Waterstown, eine junge schwarze Amerikanerin aus Florida. Gleich von Anfang an legte sie mit einer phantastischen Stimmgewalt und beeindruckender Energie los, dass es den meisten kalt den Rücken hinunter lief.
Am Sonntag traten noch die drei Bands Mr. Blue and the tight Groove (USA/Schweiz), Jessy Martens and Jan Fischer’s Blues Support (D) und The Healers (USA) bei Blues at Afternoon auf.

Thurgauer Zeitung, Montag, 29. März 2010 / mit grosser Illustration des Festivals

 

Blues ist die Wurzel der Musik

Bis heute nimmt der Blues einen festen Platz in der Musik ein, unbeeindruckt von wechselnden modischen Strömungen. Der Blues ist die Wiege späterer populärer Musikstile, wie z.B. von Rock’n Roll, Heavy Metal oder Rap.

Um 1920 fing die Kommerzialisierung des Blues in Chicago statt. Zu Beginn war der Blues vorwiegend die Musik der schwarzen Bevölkerung in den USA, während sich die Weissen erst Jahre später durch Chuck Berry so richtig mit der „Schwarzen Musik“ anfreunden konnten. In den 1950er Jahren gab es Höhepunkte in der Blues Musik durch Musiker wie John Lee Hooker. In denselben Jahren tauchte auch zum ersten Mal der Name Rhythm and Blues auf als eine Art afroamerikanischer Popmusik, eine rhythmisch stark akzentuierte Form des Blues, aus der sich später Rock, Soul, Funk und Hip-Hop entwickelten.

Das 1. Blues Festival Frauenfeld vom 27. und 28. März 2010 konnte mit einer glänzenden Besetzung aufwarten. Zora Young, Sam Burckhardt, Steve Freund, Bob Stroger, Kenny Smith, Barrelhouse Chuck, Shanna Waterstown, Rudy Rotta, Jessy Martens, Jan Fischer, Mr. Blue, Thomas Buck – Nasty und viele mehr kamen ins Casino.

Für das 2. Blues Festival Frauenfeld vom 2. und 3. April 2011 suchen wir noch weitere Sponsoren. Gerne beraten wir Sie persönlich in Fragen Sponsoring, Partnerschaft und Gönnerschaft für diesen grossen Event.

Mit freundlichen Grüssen

Rudolf Laubacher, Präsident 
 

www.bluesfestival-frauenfeld.ch

 

 

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